Kosten beim Hauskauf 2021

Hauskauf Kosten – Das kostet der Traum vom Eigenheim 2021

Was kostet ein Haus 2021? Mit dem Kaufpreis alleine ist es mit den Kosten beim Hauskauf nicht getan. Ein nicht zu unterschätzender Punkt sind auch die Kaufnebenkosten. Mit der richtigen Planung haben Sie jedoch alle Posten im Blick und können dem Einzugstag in Ihre Traumimmobilie 2021 unbeschwert entgegensehen.

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Was kostet ein Haus ist die Frage, die sich viele Familien stellen, die sich sehnlichst ein eigenes Haus wünschen. Da werden aufmerksam Inserate studiert und Angebote für Fertighäuser eingeholt. Allerdings will nicht nur der Verkäufer oder die Baufirma bezahlt werden, sondern auch das Finanzamt, das Amtsgericht, der Notar und die Versicherung schlagen bei den Hauskauf Kosten ebenfalls zu. Wir zeigen Ihnen, mit welchen Kosten beim Hauskauf Sie wirklich rechnen müssen und wie Sie eine belastbare Kalkulation erstellen.

Was kostet ein Haus 2021?

Welche Kosten beim Hauskauf auf Sie zukommen, hängt von vielen Faktoren ab. Dazu zählen:

  • Neubau: Soll es ein Massivhaus oder ein Fertighaus sein?
  • Bestandsimmobilie: Zwischen einer frei stehenden Villa und einem Reihenhaus liegen erhebliche Preisspannen.
  • Grundstück: In welcher Lage befindet sich das Haus und wie groß ist das Grundstück?
    Daher ist es schwierig, für die Kosten beim Hauskauf eine allgemeingültige Aussage zu treffen. Im Durchschnitt müssen Bauherren für ein neues Massivhaus mit einer Wohnfläche von 150 Quadratmetern und einem Grundstück mit 850 Quadratmetern mit Kosten von 320.000 Euro rechnen. Die reinen Hauskauf Kosten betragen rund 60 Prozent des Preises, wobei es bundesweit erhebliche Schwankungen gibt. In und um Großstädte herum sind die Kosten beim Hauskauf deutlich höher als in ländlichen Regionen. Da kann das Grundstück gut und gerne teurer sein als die Hauskauf Kosten selbst – so kann der Unterschied zwischen den Hauskauf Kosten in Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern 500.000 Euro betragen.

Hauskauf Kosten: Der Grundstückspreis

Im Bundesdurchschnitt zahlen Bauherren 104 Euro pro Quadratmeter für ihr Grundstück. In Hamburg oder München können es jedoch gut und gerne 700 Euro pro Quadratmeter und mehr sein. Einen Anhaltspunkt für die Kosten beim Hauskauf liefern Ihnen die Bodenrichtwerte in Ihrer Region.

Kosten beim Hauskauf: Der Baupreis pro Quadratmeter

Als Grundlage dient nur die reine Wohnfläche. Keller oder Terrasse sind ausgenommen. Bauen Sie Ihr Haus selbst, dürfen Sie bei einer Standardausstattung mit etwa 1300 Euro pro Quadratmeter Baukosten rechnen. So kommen Sie bei 150 Quadratmetern Wohnfläche auf 195.000 Euro. Die Kosten beim Hauskauf können durch die einzelnen Häusertypen oder eine besondere Ausstattung schnell in die Höhe gehen. Bei einem Hausbau in Eigenregie müssen Sie die Kosten für Architekt, Bauleiter und Statiker hinzuzählen. Daneben entstehen Hauskauf Kosten für

  • die Sicherung der Baustelle
  • den Erdaushub und dessen Entsorgung
  • den Strom auf der Baustelle
  • die Gebäudeversicherung während der Bauphase
  • Genehmigungsgebühren
  • Hausanschlüsse

Hauskauf Kosten: Was kostet ein Haus, das schon fertig ist?

Bei den Kosten beim Hauskauf spielen Alter, Zustand, Ausstattung, Lage und Größe eine Rolle. In gefragten Regionen verzerrt die hohe Nachfrage die Preise, weshalb Richtwerte für Hauskauf Kosten kaum existieren. Schnäppchen können Sie noch auf dem Land machen. In Berlin zahlen Sie hingegen pro Quadratmeter Wohnfläche zwischen 508 – 9.000 EUR/qm, in Hamburg zwischen 544 – 11.520 EUR/qm und in Frankfurt zwischen 543 – 6.062 EUR/qm.

Kosten beim Hauskauf 2021: Die wichtigsten Nebenkosten

Neben den Anschaffungskosten für Haus und Grundstück entstehen zahlreiche Nebenkosten, die Sie unbedingt in die Kosten beim Hauskauf einplanen müssen.

Maklerprovision

Wenn Ihr Haus von einem Makler vermittelt wurde, wird eine Provision fällig. Je nach Region beträgt diese Courtage drei bis 7,14 Prozent der Hauskauf Kosten. Vorgeschrieben ist das jedoch nicht, was heißt, mit Glück können Sie verhandeln.

Die Kosten für den Notar

Ihren Kaufvertrag schließen Sie vor einem Notar ab. Daneben entstehen Notarkosten für die Umschreibung oder den Eintrag ins Grundbuch beim zuständigen Amtsgericht. Zusätzlich zu den Hauskauf Kosten müssen Sie 1,5 bis 2 Prozent des Kaufpreises einkalkulieren, je nachdem, was der Notar alles zu erledigen hat.

Grunderwerbsteuer

Bei den Hauskauf Kosten müssen Sie beachten, dass auch der Fiskus die Hand aufhält. Kaum ist der Kaufvertrag unterzeichnet, kommt auch schon Post vom Finanzamt. Der Steuersatz für die Grunderwerbsteuer variiert in den einzelnen Bundesländern. So werden in Bayern 3,5 Prozent der Kaufsumme fällig, im Saarland sogar 6,5 Prozent. Einkalkuliert darin ist die Immobilie, denn der Gesamtpreis von Haus und Boden bildet eine untrennbare Einheit.

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Baufinanzierung

Die Zinsen für die Baufinanzierung belasten das Budget der Kosten beim Hauskauf enorm. Hinzu können folgende Gebühren kommen:

  • Eintragung der Grundschuld
  • Bereitstellungszinsen
  • Vorfälligkeitsentscheidung im Falle einer vorzeitigen Ablösung des Darlehens

Weitere Kosten beim Hauskauf, die entstehen können

Damit Ihr Budget nicht von unvorhergesehenen Ausgaben belastet wird, sollten Sie auch diese Posten für die Kosten beim Hauskauf einkalkulieren:

Gutachten

Bei einer Bestandsimmobilie empfiehlt es sich, einen Gutachter zu beauftragen, damit Sie nicht die Katze im Sack kaufen. Denn so kann geklärt werden, wo Renovierungsbedarf besteht und welche Kosten noch auf Sie zukommen. Etwa 500 Euro müssen Sie für einen Architekten oder Bauingenieur einplanen. Wenn Sie selbst nicht aus einer entsprechenden Branche sind, kann es Ihnen sonst schwerfallen, den Zustand der Heizung oder elektrischer Leitungen zu beurteilen.

Versicherungen

  • Wohngebäudeversicherung: Schäden durch Unwetter, Feuer oder Leitungswasser deckt die Wohngebäudeversicherung ab. Kalkulieren Sie jährlich 250 Euro pro 100 Quadratmeter ein.
  • Haftpflicht: Die Haus- und Grundbesitzer-Haftpflicht deckt Schäden ab, wenn dritte Personen durch Ihr Haus einen Schaden erleiden. Kostenpunkt: Etwa 60 Euro im Jahr.

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Kosten beim Hauskauf für Renovierung und Modernisierung

Zusätzlich zu den Hauskauf Kosten entsteht bei älteren Immobilien eine Belastung durch Renovierungskosten. Die Energiesparverordnung sieht zum Beispiel eine Nachrüstungspflicht vor. Auch Heizkessel, Wärmedämmung und elektrische Leitungen müssen oft ausgetauscht werden. Wichtig sind auch moderne Fenster, die Sie immer austauschen sollten, damit keine Heizkostenfalle entsteht. Professionelle und trotzdem günstige Fenster für Ihre Immobilie finden Sie auf www.fensterprofisdirekt.de Vergleichen Sie zudem die Handwerkerkosten auf entsprechenden Portalen wie www.malerprofis.de, da es hier erhebliches Einsparpotenzial gibt. Was kostet ein Haus, diese Frage ist im Bereich Modernisierung schwer zu beantworten, denn je nach Zustand können die Renovierungskosten 5.000 oder 50.000 Euro betragen.

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Kosten beim Hauskauf – hier gibt es Sparpotenzial

Als zukünftiger Immobilienbesitzer sollten Sie zum Kaufpreis einen Aufschlag von mindestens 14 Prozent für die Nebenkosten einplanen. Hinzu kommen dann noch die Beträge für Renovierungsarbeiten. Einige Kosten können Sie steuerlich geltend machen. Nutzen Sie die „Abschreibung durch Abnutzung“(Afa), können Sie die Hauptnebenkosten des Hauskaufs von der Steuer absetzen. Ist Ihr Arbeitsweg nach dem Immobilienkauf kürzer, können Sie die Umzugskosten in der Steuererklärung angeben.

Fazit

Wenn Sie sorgfältig alle Kosten kalkulieren, gibt es bei den Kosten beim Hauskauf kein böses Erwachen. Stellen Sie bei älteren Immobilien kritische Fragen, warum das Haus verkauft werden soll, klingeln Sie bei den Nachbarn und beschaffen Sie sich Informationen über das Wohngebiet. So schließen Sie zum Beispiel aus, dass es Pläne für eine Flughafenschneise, ein Industriegebiet oder Bergwerksschäden gibt.

Hausanbau Kosten

Das kostet der Anbau 2021

Die eigenen vier Wände sind zu klein und eng geworden und Sie möchten anbauen? Die dringendste Frage, die sich dabei stellt, ist natürlich die der Hausanbau Kosten. Auf kostenguide.de erfahren Sie, mit welchen Kosten Sie im Allgemeinen und mit welchen Anbau Kosten Sie im Detail rechnen müssen. So viel vorweg: Im Durchschnitt kostet der Ausbau einer bestehenden Immobilie 1.000 bis 1.800 Euro pro Quadratmeter. Hierzu gehören die Kosten für die Hülle des Hauses, also die Kosten für Hausboden, Außenwände, die Fassade, die Decke sowie die Fenstereinbau Kosten. Handelt sich um den Anbau einer Nasszelle müssen Sie noch einige Euro „oben drauflegen“. Soll der Hausanbau nur die Aufgaben eines Lagerraums oder einer Garage erfüllen, dann fallen die Hausanbau Kosten weitaus geringer aus. Erfahren Sie hier alle Details.

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Anbau Haus – wer macht was?

Meist handelt es sich bei der Umsetzung des Ausbaus um Baufirma, die die Arbeiten für den Bau des Gebäudes übernimmt. Diese Baufirma kann dann bei Bedarf ihre eigenen Subunternehmer einsetzen. Die Alternative ist, dass Sie als Kunde den gesamten Vertrag verwalten und bestimmte Handwerker für die verschiedenen Momente einstellen. Möchten Sie mehr über die Einstellung eines Handwerkers erfahren, lesen Sie bitte „Handwerkerpreise„.

Hausanbau Kosten – die Faktoren bestimmen den Preis

Es ist immer schwierig, einen allgemeingültigen Durchschnittspreis für eine Hausanbau  anzugeben, da viele Faktoren hineinspielen. Anbei finden Sie einige der wichtigsten Kostenfaktoren, die Sie kennen sollten, um erste Anhaltspunkte für eine näherer Preisbestimmung zu erhalten.

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1. Die Gesamtgröße des Projekts

Je größer der Anbau, desto höher der Gesamtpreis. Aber Sie sollten auch immer daran denken, dass der Quadratmeterpreis umso niedriger ist, je größer der Anbau ist. In der Regel erstellen Ihnen Baufirmen für ein größeres Anbauprojekt einen verhältnismäßig niedrigen Quadratmeterpreis aus. Überlegen Sie also in Ruhe, ob ein etwas größerer Anbau bei einem niedrigeren Quadratmeterpreis nicht profitabler sein könnte.

2. Die Preisverhandlung

Die Nachfrage bestimmt das Angebot – das bedeutet für Sie, dass Sie mehrere Angebote einholen sollten, um ein gutes Angebot für Ihren Hausanbau zu erhalten.  Ein Vergleich mehrerer  Baufirmen hilft Ihnen nicht nur dabei, einen Überblick über die Preislandschaft zu erhalten, sondern sorgt auch dafür, dass Sie gegenüber den einzelnen Baufirmen über mehr Verhandlungsspielraum verfügen. Sie sollten die Baufirmen bitten, sich Ihr Projekt vor Ort anzuschauen und daraufhin schriftliche Angebote abzugeben. Danach können Sie die Angebote der verschiedenen Bauherren in Ruhe überprüfen und nicht nur nur das günstigste, sondern auch das beste Unternehmen für Ihren Hausausbau wählen.

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3. Stadt oder Dorf

Wie bei den meisten Handwerkerleistungen spielt auch beim Anbau Haus die Lage der Baustelle eine große Rolle. Da die Lebenshaltungskosten in größeren Städten im Allgemeinen immer höher sind, kostet der Hausanbau in einem Einfamilienhaus in Hamburg oder München im Allgemeinen etwas mehr als dieselbe Erweiterung im norddeutschen Buxtehude oder im hessischen Marburg . Allerdings: wenn Sie in einer Großstadt wohnen, haben Sie in Hinblick auf die Baufirmen eine viel größere Auswahl und können den vorherigen Punkt zum Thema „Preisverhandlung“ besser zu Ihren Gunsten nutzen.

4. Komplexität

Ausschlaggebend für die Hausanbau Kosten ist natürlich auch Ihre Vorstellung des neuen Anbaus. Wählen Sie einen einfachen Anbau mit herkömmlichen Materialien, sparen Sie selbstverständlich viel Geld. Wünschen Sie hingegen Lösungen mit Oberlichtern oder einer speziellen Isolierung und möchten trotzdem Geld sparen, sollten Sie mit der Baufirma das Sparpotential dieser Sonderwünsche genau diskutieren. Je nachdem für welche Zwecke Sie den Anbau in erster Linie nutzen, müssen es auch nicht immer die teuersten Dachfenster oder die aufwendigste Dämmung sein.

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5. Rahmenbedingungen

Anbau ist nicht gleich Anbau. Manchmal werden Sie auf schwierige Rahmenbedingungen stoßen, die die Arbeiten rund um Ihren Anbau Haus nicht nur verkomplizieren, sondern auch die Kosten in die Höhe treiben können. Hierzu können gehören:

  • Fundament: Jeder Hausanbau benötigt wie das eigentliche Haus natürlich ein solides Fundament. Je nach den vorhandenen Bodenverhältnissen ist ein solides Fundament schwieriger oder einfacher zu realisieren.
  • Zugang zur Baustelle: Wird die Baufirma einfach und unkompliziert an die zu bebauende Fläche gelangen oder müssen erst Vorkehrungen getroffen werden, damit die Handwerker die Baustelle direkt erreichen können?
  • Hausstruktur: Bleibt die Struktur des Hauses an das direkt angebaut werden soll, erhalten oder müssen Änderungen der Wände, des Dachbereiches oder der Fenster vorgenommen werden?
  • Leitungen: Können Rohrleitungen und Entwässerungssysteme des Hauses so bestehen bleiben oder müssen für das Gelingen des Anbau Haus weitere Änderungen vorgenommen werden?

Hausanbau Kosten – Anbauvarianten im Überblick

Je nachdem welche Gestalt der Hausanbau annehmen soll, unterscheiden sich auch die Hausanbau Kosten. Am günstigsten ist ein einfacher Erdgeschoss Anbau, während sie bei Extras wie Badezimmer oder Küche etwas mehr Geld einplanen sollten.

Ein einfacher Erdgeschoss Anbau

Wie bereits erwähnt, sollten Sie mit Hausanbau Kosten zwischen 1.000 – 1.800 Euro für den Quadratmeter kalkulieren. Aber: diese Preise sind immer stark davon abhängig, wo im Haus tatsächlich angebaut werden soll. Handelt es sich beispielsweise um einen einfachen Erdgeschoss Anbau ohne Entwässerung, eine spezielle Dämmung oder kostspielige Fenster können sie tatsächlich mit Kosten um die 1.000 bis 1.200 Euro pro Quadratmeter ausgehen, selbstverständlich zuzüglich unterschiedlicher Nebenkosten wie das Architektenhonorar, die Anmeldegebühren bei der Stadt, den Grundbucheintrag und natürlich die Umsetzsteuer.

Der doppelstöckige Anbau

Von diesem Preisbeispiel für die Hausanbau Kosten können Sie  auch bei einem Anbau ausgehen, der sich über mehrere Etagen erstreckt.  Entscheidend bei der Planung sind aber natürlich immer die Rahmenbedingungen und Fragen, die sich dabei ergeben: Müssen bestehende rückverbaut werden? Stehen Wanddurchbrüche tragender Wände oder müssen zunächst Untergrundarbeiten auf dem Grundstück vorgenommen werden, damit der Anbau Haus auf gesichertem Grund steht?

Anbau mit Küche oder Badezimmer

Planen Sie einen Hausanbau mit einer Küche oder einem Badezimmer inklusive entsprechender Entwässerungsarbeiten, haben Sie die Königsdisziplin des Hausanbaus gewählt – leider auch preislich. Neben den bereits skizzierten Hausanbau Kosten müssen Sie mit circa. 6.000 bis 8.000 Euro für ein normales Badezimmer mit durchschnittlicher Ausstattung rechnen. Hierzu gehören neben den Leitungen für Wasser und Strom die Sanitärobjekte sowie Fliesen. Bei einer durchschnittlichen Küche sollten Sie mit ca. 10.000 bis 12.000 Euro rechnen.

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Hausanbau Kosten – ein Preisbeispiel

Eine Familie in Baden-Württemberg lebt in einem zweistöckigen Einfamilienhaus mit ca. 150qm. Sie möchten einen zusätzlichen Raum von circa 24 Quadratmetern anbauen, einschließlich Energiesparfenstern aus Kunststoff und einer Entwässerung. Dies bedeutet, dass eine Wand abgerissen werden muss, eine Tür zwischen dem Wohnzimmer und dem neuen Anbau Haus installiert wird und der Raum selbst mit all diesen Mitteln aufgebaut werden muss.

Die Familie erkundigt sich bei einem lokalen Schreiner, der insgesamt 40.000 Euro (1.666 Euro/Quadratmeter) als Hausanbau Kosten veranschlagt. Die Familie ist auf Anhieb der Meinung, dass sich der Preis als angemessen anfühlt. Sie erkundigen sich jedoch noch nach bis zu vier weiteren Angeboten, um das erste Angebot noch besser bewerten zu können.

Letztendlich entscheidet sich die Familie für eine Baufirma aus dem etwas weiter entfernten Umland, die zwar einen höheren Preis von 45.000 Euro anbietet, jedoch aber – im Gegensatz zum ersten lokalen Anbieter – auch zahlreiche Referenzkunden nennen kann. Bevor Sie das Angebot annimmt, geht die Familie mit dem Betrieb ihrer Wahl nochmals in Verhandlungen in dem sie auf die Preisunterschiede hinweist. Das Ergebnis: die Baufirma reduziert die Hausbau Kosten um weitere 1.200 Euro.

Der Endpreis und die Hausbau Kosten betragen gesamt damit 43.800 Euro.

 

Förderung Eigenheim

Die Möglichkeiten der Eigenheim Förderung 2021 im Überblick

Sie planen ein neues Zuhause oder möchten an Ihrem bestehenden Eigenheim Sanierungsmaßnahmen durchführen? Dann sollten Sie sich rechtzeitig über das Thema „Förderung Eigenheim“ informieren. Denn vor allem wenn Sie ernergieeffizient bauen oder sanieren, werden Sie durch Programme wie KfW Förderung und Bafa Förderung auf verschiedene Weise belohnt. Lesen Sie auf kostenguide.de mehr zur den Möglichkeiten der Förderung im Eigenheim in ganz verschiedenen Bereichen für die es Förderprogramme gibt.

Förderung Eigenheim Förderung

Die energieeffiziente Sanierung im Eigenheim wird durch verschiedene KfW Programme oder Bafa Programme unterstützt.

Baufinanzierung leicht gemacht: Förderung im eigenheim

Die Energiewende und die Verringerung des CO2-Ausstosses sind ein Anliegen, das uns alle betrifft. Immerhin geht es um unser aller Zukunft. Das sieht auch der Staat ein – und unterstützt seine Bürger und alle Hausbesitzer und Hausbauer in sehr hohem Maß, wenn sie bereit sind, ökologisch und energieeffizient zu bauen, energieeffiziente Baumaßnahmen zu treffen oder ihr Gebäude zu sanieren.

Vorteile der Förderung von Bau- und Sanierungsmaßnahmen

Einerseits reduzieren die zahlreichen möglichen Förderungen im Eigenheim die Gesamt-Baukosten durchaus erheblich, andererseits kommen durch die geförderten Maßnahmen auch noch permanent große Ersparnisse bei den Energiekosten im laufenden Betrieb dazu. Angesichts der hohen und ständig steigenden Energiepreise ist das ein echtes Plus für Hausbesitzer und Hausbauer.

Die geförderten Baumaßnahmen oder Maßnahmen zur Sanierung haben so auch noch einen sehr langfristigen Nutzen und senken auch die eigenen Lebenshaltungskosten.

Clevere Baufinanzierung durch Einzelförderungen

Bund, Länder und einzelne Institutionen bieten eine Fülle von Fördermöglichkeiten in vielen Bereichen bei Baumaßnahmen und Sanierung an. Es geht hier bei weitem nicht allein nur um die Förderung der Gebäudedämmung: auch effiziente und umweltschonende Heizungsanlagen werden gefördert, allgemeine Energieeinsparungsmaßnahmen, aber auch die Bereitschaft, Energieberatungen in Anspruch zu nehmen und durch Sanierung oder andere Baumaßnahmen den Primärenergieverbrauch des Gebäudes zu senken.

Hier sollen deshalb die zahlreichen Möglichkeiten der Baufinanzierung Förderung im Eigenheim sowohl für Baumaßnahmen als auch für die Sanierung bestehender Gebäude etwas näher beleuchtet werden.

Gebäudedämmung und Energie-Effizienz

Außenwände und Dächer, Keller und Bodenplatten müssen nach der EnEV von jedem Hausbesitzer bereits so gedämmt werden, dass ein festgelegter Wärmedurchgangswert nicht überschritten wird. Manchmal sind dazu als Sanierung auch höherwertige Fenster und Türen notwendig, um den angepeilten Wert zu erreichen.

Des weiteren stehen für alle diese Baumaßnahmen entsprechende Fördertöpfe bereit, um den Hausbesitzer gleich zweifach zu entlasten: einerseits durch eine fördernde Unterstützung der Sanierung, andererseits durch die nachfolgende Energieeinsparung durch die Baumaßnahmen.

Besonders interessant sowohl für Bauherren als auch für Hausbesitzer: die KfW Förderung fördert Baumaßnahmen und Sanierung nach dem Primärenergieverbrauch eines Hauses. Ausgegangen wird dabei von den Standardwerten nach der EnEV und einer prozentuellen Umrechnung. Bei der Sanierung ist das eine jeweils unterschiedlich hohe Förderung für Gebäude, die nach der Sanierung 115%, 100% oder 85% des EnEV-Standards erreichen.

Beim Neubau werden Baumaßnahmen in unterschiedlicher Höhe gefördert, die darauf abzielen dass das Gebäude entweder 70%, 55% oder 40% den EnEV Standards erreichen.

Daneben bietet die KfW auch jeweils eine Förderung für Einzelmaßnahmen zur Effizienzsteigerung an. Außerdem eine Förderung für die Baubegleitung und für den Einsatz erneuerbarer Energien, sowie für andere Baumaßnahmen.

Außerdem bieten auch die Länder teilweise noch zusätzlich einzelne Programme für Baumaßnahmen und Sanierung an. Diese beinhalten jeweils eine bestimmte Förderung oder eine allgemeine Förderung sowie einige separate Zuschüsse. Förderung gibt es hier für Baumaßnahmen in gleichem Maß wie die Sanierung bestehender Gebäude, die Art der Förderung und die Förderprogramme sind je nach Bundesland oft aber deutlich unterschiedlich.

Heizungstechnologie

Der staatliche Anreiz, möglichst auf erneuerbare Energien zu setzen, erschöpft sich nicht in der garantierten Wiedereinspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen. Über die BAFA Förderung, werden auch Solarthermie- und Biomasseanlagen mit teilweise mehreren tausend Euro pro Haus gefördert. Aber auch für Wärmepumen und Innovationen bei der Sanierung, die den Primärenergieverbrauch deutlich senken, gibt es eine Förderung.

Die Förderung des BAFA steht auch für Baumaßnahmen zur Verfügung, und nicht nur für die Sanierung.

Beratung für die baufinanzierung

Im Folgenden werden dabei ebenfalls Energieberatungen über verschiedene staatliche Fördermaßnahmen unterstützt. Auch Stromanbieter haben eigene Förderprogramme wenn es um das Senken des Stromverbrauchs im Haushalt geht. Sie unterstützen fallweise sogar die Anschaffung energiesparender Geräte.

Förderung eigenheim – Es lohnt sich in jedem Fall

Die Zahl, und die Summe, möglicher Förderungen im Eigenheim ist also riesig. Des weiteren kann das gesamte Potenzial an möglicher Förderung hier leicht mehrere zehntausend Euro bei einem einzelnen Gebäude betragen. Das sollte man als Hausbauer und als Hausbesitzer keinesfalls ausschlagen. Vor allem weil man nicht nur durch die Förderung im Eigenheim, sondern auch noch wirklich geldwerten Energieeinsparungen zusätzlich belohnt wird.

Sanierungsplan

Haussanierung mit dem Sanierungsplan muster 2021

Als Hausbesitzer ist es wichtig, einen Sanierungsplan in der Hand zu haben, um sämtliche Sanierungsmaßnahmen und Instandsetzungsmaßnahmen zur richtigen Zeit umzusetzen. Zunächst müssen Sie drei Fragen beantworten: Was, Wie und Wann. Auf kostenguide.de erfahren Sie,  was bei einer umfassenden Haussanierung beachtet werden muss. Besonders praktisch: unser Sanierungsplan Muster.

Sanierungsplan Muster Instandsetzungsmaßnahmen Haussanierung

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Planen Sie die Instandhaltung Ihrer Immobilie

Mit einem gut funktionierenden Sanierungsplan können Sie die Instandhaltungskosten über einen längeren Zeitraum verteilen. Dies reduziert nicht zuletzt den Bedarf an Notfallreparaturen.

Ein guter Wartungsplan sollte:

  • 10 bis 30 Jahre im Voraus beginnen.
  • Geben Sie an, wie oft eine Wartungsmaßnahme ausgeführt werden muss und welche Kosten diese verursachen. Notieren Sie sich beispielsweise, wann Sie die Fenster zuletzt renoviert haben, wie viel es gekostet hat und wann sie geplant  haben, die Fenster erneut überprüfen zu lassen. In der Regel sollte dies beispielsweise in einem Zeitraum von zehn Jahren geschehen.
  • Eine vernünftige Struktur besitzen (Beispielsweise ist es sinnvoll, so zu planen, dass ein Gerüst für mehrere Sanierungsmaßnahmen (Fassade und Dacharbeiten) verwendet werden kann.
  • Eine Wirtschaftsplanung enthalten.

Außerdem sollten Sie vor der Erstellung Ihres Sanierungsplans immer folgende Fragen beantwortet haben, damit die Rahmenbedinungen für die Haussanierung feststehen:

  • Wie sieht die Bausubstanz aus, setzt sie dem Sanierungsvorhaben Grenzen?
  • Welche Nutzungen für die Immobilie sind eigentlich zulässig?
  • Altbau? Kennen Sie die existierenden Auflagen des Denkmalschutzes?
  • Sieht Ihr Bebauungsplan irgendwelche Einschränkungen vor, die sie bedenken müssten?
  • Welches Budget steht Ihnen zur Verfügung.

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Definieren Sie Ihr eigenes Sanierungsziel

Sämtliche Rahmenbedingungen sind geklärt? Jetzt geht es darum, dass Sie Ihr eigenes Sanierungsziel definieren, damit Sie sich während der Haussanierung auf die Ihnen wichtigsten Baustellen konzentrieren. Wichtig dabei sind die gewünschte Qualität, die geplante Nutzung und natürlich auch das gewünschte Erscheinungsbild. Die folgenden Überlegungen helfen Ihnen, Ihre eigenen Ziele zu definieren.

Das Erscheinungsbild

Das Äußere des Hauses betrifft vor allem die Gebäudehülle, also die Fassade, die Fenster und Türen und das Dach. Hierbei sollten Sie immer daran denken, dass energetische und gestalterische Aspekte im Sanierungsplan immer Hand in Hand gehen und in Form der Bauteile aufeinander abgestimmt sein sollten. Besondere Vorsicht ist bei schönen Altbauhäusern angesagt: Entscheiden Sie sich für sehr schlichte Kunststofffenster und ein modernes Wärmeverbundsystem, leidet der historische Charme der Immobilie sofort. Hier ist besonderes Fingerspitzengefühl. Ansprechende Altbaufenster, die den aktuellen Energiestandards entsprechen sind heute kein Problem mehr.

Die qualität der baumaterialien

Ganz klar, einer Sanierung sind hinsichtlich der Sanierungskosten nach oben hin keine Grenzen gesetzt. Es gibt so eine große qualitative Spannweite an Baumaterialien, das es für den Laien kaum möglich ist, bei der Auswahl der Materialien eine Entscheidung zu treffen. Unser Tipp: bitten Sie die Handwerker Ihnen bis zu drei unterschiedliche Angebote für Ihr Vorhaben zu erstellen, gestaffelt nach unterschiedlichen Qualitätsstandards. So erhalten Sie einen guten Überblick und können zwischen Kosten und Qualität gut abwägen. Denn in der Regel erstellen Ihnen Handwerker zunächst ein günstiges Angebot mit einem sehr niedrigen Standard, um den Zuschlag zu erhalten. Denken Sie bei Ihren Überlegungen daran, dass es Bauteile gibt, bei denen sich ein guter und sehr guter Standard langfristig besonders auszahlt. Das betrifft vor allem Fenster und Türen aber Ausbaumaterialien wie etwa ein guter Bodenbelag.

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Der Grundriss

Offene Grundrisse sind absolut in und viele Immobilieninhaber möchten Ihren Altbau gerne offener und freundlicher gestalten als er ursprünglich konzipiert war. Bitte bedenken Sie hierbei, dass ein solcher offener Grundriss eine meist sehr kostenintensive Kernsanierung mit sich bringt, die umfangreiche Eingriffe in das Tragwerk erfordern. Daher raten wir meistens zu nicht allzu großen Grundrissveränderungen, da diese nicht nur risikoärmer sind, sondern auch die historische Grundrisstruktur erhalten bleibt. Sprechen Sie mit fachkundigen Handwerkern darüber, was genau machbar ist, um Ihren Wünschen auch ohne eine umfangreiche Kernsanierung näher zu kommen.

Der Energiestandard

Das Energiekonzept ist dann am effizientesten wenn es individuell auf das jeweilige Gebäude samt seiner Bewohner abgestimmt ist. Planen Sie eine energetische Sanierung, müssen die EnEV-Vorgaben immer eingehalten werden, allerdings steht es Ihnen frei, sich auf einen Schwerpunkt, wie etwa die Dämmung der Fassade zu konzentrieren. Verlieren Sie auch hierbei nie wichtige wirtschaftliche Gesichtspunkte aus dem Fokus.

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Haben Sie Ihre Finanzen immer im Blick

Stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Finanzen immer im Blick haben. Sobald Sie sich einen Überblick über die zukünftigen Sanierungsmaßnahmen gemacht Ihrer Immobilie gemacht haben, ist es Zeit, einen näheren Blick auf die Finanzierung des Sanierungsplan zu werfen. In der Regel setzt sich das Sanierungsbudget immer aus drei Bestandteilen zusammen:

  • Eigenkapital
  • Fremdkapital
  • Fördergelder (wie z.B. KfW)

Ihre Bank wird Ihnen einen Kredit für den Sanierungsbedarf Ihres Hauses nur dann gewähren, wenn Sie bereits Eigenkapital als Grundstock besitzen. Das können Bausparverträge, Lebensversicherungen aber auch private Darlehen sein. Steht Ihr Eigenkapital und wurde von der Bank ebenfalls ermittelt, können Sie mit Ihrer Bank  in die Gespräche einsteigen. Haben Sie den Kredit Ihrer Bank in der Tasche, können Sie sich weiter um zusätzliche Fördergelder bemühen. Ihre Ansprechpartner sind Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Mit welchen Sanierungskosten Sie ungefähr rechnen müssen, erfahren Sie im Sanierungsplan Muster.

Regelmäßige Kontrolle erspart hohe Reparaturkosten

Durch regelmäßige Überprüfung Ihres Hauses können Sie die Kosten für teure Reparaturkosten erheblich reduzieren. Was muss angegangen werden? Legen Sie eine Art „Fahrplan“ fest, in dem Sie Aktionen aufschreiben, die innerhalb der nächsten fünf Jahre festgelegt werden müssen, und deren Kosten abschätzen.  Notieren Sie, wann Sie Ihre Fenster zuletzt lackiert haben, wie viel es gekostet hat, planen Sie diese Kosten für die nächste Fenstersanierung ein.

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Erstellen Sie ein Budget

Es kann sinnvoll sein, ein separates Sanierungskonto zu haben, bei dem Sie Geld einzahlen, das lediglich für die Instandhaltung des Hauses verwendet wird. Sparen Sie auf der Grundlage Ihres Sanierungsplans so viel Geld, wie Ihre Situation zulässt. Im Allgemeinen sollten Sie mindestens rund 100 bis 200 Euro pro Monat sparen. Dies wird sowohl für kleinere als auch für größere Reparaturen verwendet. Unten im Sanierungsplan Muster können Sie nachsehen, mit welchen Sanierungskosten Sie ungefähr rechnen müssen.

Haussanierung – Vom Dach zum Keller, Von außen  nach innen

Handelt es sich bei der gesamten Immobilie um einen Sanierungsfall und Sie planen eine umfassende Haussanierung, die alle Bestandteile umfasst, läuft eine ordentliche und gut geplante Sanierung in dieser Reihenfolge ab:

  1. Dachsanierung, inklusive Neueindeckung des Daches und Dämmung
  2. Kellersanierung, inklusive Dämmung der Wände und Decke, eventuell auch eine Kellerabdichtung
  3. Sanierung der Fassade, inklusive Fassadendämmung, Erneuerung der Fenster und Türen durch eine Wärmeschutzverglasung.
  4. Einbau von Anlagentechniken
  5. Kompletter Innenausbau

Fensterbauer finden Fenstersanierung

In unserem Sanierungsplan Muster finden Sie Angaben zu den Überprüfungsintervallen für die unterschiedlichen Bestandteile eines Hauses. Bitte nehmen Sie diese Informationen nur als allgemeine Angaben. Je nach Material, Bausubstanz und Alter Ihrer Immobilie gelten andere Überprüfungsintervalle. Sowohl den Intervallen als auch den Sanierungskosten liegen Schätzungen für ein ca. 120qm großes und ca. 20 Jahre altes Einfamilienhaus zugrunde.

SanierungsmaßnahmeZeitintervallSanierungskosten
Holzfenster- und Holztüren streichenalle 5 Jahre2.000 Euro
Fensterdichtungen austauschenalle 10 Jahre1.5000 Euro
Dachausbaualle 40 Jahre20.000 Euro
Heizungsanlage austauschenalle 20 Jahre5.000 - 10.000 Euro
Fassade streichenalle 5 bis 10 Jahre3.000 - 4.000 Euro
Fenster komplett erneuernalle 20 Jahre8.000 Euro
Kellerdecke dämmenalle 30 Jahre2.200 Euro
Innendämmungalle 30 Jahre5.000 Euro
Außendämmung der Fassadealle 40 Jahre20.000 - 45.000 Euro
Haustür & Nebeneingangstüren erneuernalle 20 Jahre1.000 - 3.000 Euro
Elektrik erneuernalle 30 Jahre8.000 Euro
Neuer Parkettbodenalle 40 Jahre5.000 Euro
Innenräume tapezieren und streichenalle 5 Jahre2.000 - 3.000 Euro
Küche modernisierenalle 20 Jahre4.000 - 40.000 Euro
Bad modernisierenalle 15 Jahre8.000 Euro
Dach dämmenalle 40 Jahre6.000 - 20.000 Euro
Dach neu eindeckenalle 30 Jahren5.000 Euro

Grunderwerbsteuer

Grunderwerbsteuer berechnen

Neben den Notarkosten Hauskauf gehört auch die Grunderwerbsteuer zu den Hauskauf Nebenkosten, die zusätzlich zu dem eigentlichen Hauspreis noch ordentlich ins Gewicht fallen können. Damit Sie vor Ihrem Hauskauf besser kalkulieren können, finden Sie alle Informationen rund um diese Hauskauf Nebenkosten, damit Sie die Grunderwerbsteuer berechnen können und so beim Eigenheimerwerb keine bösen Überraschungen erleben. Los geht’s, hier finden Sie alle Infos rund um die Grunderwerbssteuer in den einzelnen Bundesländern.

Hauskauf Grunderwerbsteuer berechnen Grunderwerbssteuer

Sie planen einen Hauskauf und möchten vorher für Ihr Bundesland die Grunderwerbsteuer berechnen? Kein Problem, hier finden Sie alle Details zur Grunderwerbssteuer.

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Grunderwebsteuer – Was ist das?

Bei einem Kauf eines Immobilie oder eines Grundstückes wird immer die so genannte Grunderwerbsteuer gemäß dem Grunderwerbsteuergesetz von Ihnen erhoben. Dabei unterscheidet sich der Steuersatz jeweils nach Bundesland, da die Bundesländer den Steuersatz ab dem 1. September 2006 selbst festlegen dürfen. Dementsprechend ist die Höhe der Grunderwerbssteuer vom jeweiligen Bundesland abhängig, indem sich die Immobilie bzw. das Grundstück befindet. Die Steuer wird immer nach dem Kaufpreis der gesamten Immobilie gemäß dem notariellen Kaufvertrag berechnet. Zur Zeit beträgt der bundesdeutsche Durchschnitt 5,3%.

Wussten Sie bereits?
Die Grunderwerbssteuer macht zur Zeit ca. 1.8% des gesamten deutschen Steueraufkommens aus und hat an den Steuereinnahmen der Bundesländer einen Anteil von ca. 5%. Allein das bevölkerungsreichste Bundesland NRW verzeichnete 2017 durch die Steuer Einnahmen in Höhe von 3,1 Milliarden Euro

Aktuelle Höhe der Grunderwebsteuer nach Bundesland 2018

Die Grunderwerbsteuer ist wie bereits beschrieben eine direkte Ländersteuer, weswegen der Steuersatz je nach Bundesland unterschiedlich hoch ausfallen kann. Sie ist aus Ländersicht die wichtigste Steuer überhaupt. Die Grunderwerbssteuer wird immer dann erhoben, wenn folgende Voraussetzungen vorliegen:

  • eine inländische Immobilie wird verkauft
  • es gibt einen Erwerbsvorgang
  • ein (zumindest fiktiver) Rechträgerwechsel findet statt.

Lag der Steuersatz noch vor einigen Jahren bundesweit weitgehend einheitlich bei circa 3,5%, wurde die Steuer in nahezu allen Bundesländern in den letzten Jahren deutlich angehoben. Zwei deutliche Ausnahmen bilden Bayern und Sachsen, wo die Grunderwerbssteuer immer noch bei 3,5 liegt. Zu den Bundesländern mit den höchsten Grunderwerbssteuern gehören Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Thüringen, das Saarland und Schleswig-Holstein mit mit stolzen 6,5%.

In unserer Übersicht finden Sie die aktuelle Höhe der Grunderwerbsteuer in Nordrhein-Westfalen, Berlin, Bayern & Co damit Sie die Grunderwerbsteuer berechnen können. 

BundeslandSteuersatzKaufpreis 200.000 €Kaufpreis 500.000 €
Baden-Württemberg5,0 %10.000 €25.000 €
Bayern3,5 %7.000 €17.500 €
Berlin6,0 %12.000 €30.000 €
Brandenburg6,5 %13.100 €32.500 €
Bremen5,0 %10.000 €25.000 €
Hamburg4,5 %9.000 €22.500 €
Hessen6,0 %12.000 €30.000 €
Mecklenburg-Vorp.5,0 %10.000 €25.000 €
Niedersachsen5,0 %10.000 €25.000 €
Nordrhein-Westfalen6,5 %13.100 €32.500 €
Rheinland-Pfalz5,0 %10.000 €25.000 €
Saarland6,5 %13.100 €32.500 €
Sachsen3,5 %7.000 €17.500 €
Sachsen-Anhalt5,0 %10.000 €25.000 €
Schleswig-Holstein6,5 %13.100 €32.500 €
Thüringen6,5 %13.100 €32.500 €

Wann fällt keine Grunderwerbssteuer an?

  1. Freigrenze: Für die Grunderwerbssteuer gilt aktuell eine Freigrenze in Höhe von 2.500 €. Das bedeutet für Sie ein Grunderwerb bis zu dieser Höhe von der Grunderwerbssteuer befreit ist. Nach dieser Freigrenze wird der Betrag zum vollen Betrag zu den oben angegebenen Steuersätzen in den jeweiligen Bundesländern versteuert.
  2. Erbschaft & Grundstücksschenkung: Im Fall einer Erbschaft oder einer Grundstücksschenkung wird keine Grunderwerbsteuer fällig, um eine Doppelbesteuerung zu vermeiden. Möglich ist in diesen Fällen jedoch eine Besteuerung über die Erbschaftssteuer oder das Schenkungssteuergesetz.    
  3. Nachträgliche Senkung der Steuer: Die Steuer, die beim Kauf der Immobilie oder des Grundstücks anfällt, kann auch noch im Nachhinein gesenkt werden. Dies geschieht bei der Minderung des Kaufpreises nach einer gemeinsamen Einigung zwischen Käufer und Verkäufer sowie bei einer Minderung des Kaufpreises aufgrund von Sachmängeln. Damit die Grunderwerbssteuer im Nachhinein gesenkt werden kann, ist ein schriftlicher Antrag bei Ihrem Finanzamt innerhalb von zwei nach Kaufdatum notwendig.

Grunderwebsteuer sparen

Um die Grunderwerbssteuer kommen Sie zwar nicht drumherum, jedoch gibt es verschiedene Möglichkeiten etwas an der Grunderwerbsteuer sparen zu können. Hier kommt  unser Tipp mit dem Sie Ihre Grunderwerbssteuer reduzieren können.

  • Da die Höhe der Steuer anhand des Kaufpreises berechnet wird, besteht die Möglichkeit die Grunderwerbssteuer zu reduzieren, indem der offizielle Kaufpreis im Kaufvertrag reduziert wird. Dies ist möglich, wenn Sie nur die Anteile berücksichtigen, die mit der Immobilie verbunden sind. So genannte bewegliche Extras wie etwa die Küche, Markisen und Rollläden, der Pool oder die Sauna könnte man im Kaufvertrag gesondert ausweisen, so dass diese Dinge nicht länger Teil des Kaufpreises sind. Finanzämter akzeptieren, dass ungefähr bis 15% der Kosten durch die Möglichkeit des beweglichen Inventars herausgerechnet wird. Also besser nicht übertreiben.
Grunderwerbsteuer sparen
Ihr neues Haus in Nordrhein-Westfalen kostet gemäß Kaufvertrag 200.000 Euro. Bei Abschluss ist eine Grunderwerbsteuer von 13.100 Euro (6,5%) fällig. Das Haus besitzt jedoch einen Pool im Wert von 10.000 Euro sowie eine neue Küche im Wert von 8.000 Euro. Listen Sie dieses mobile Inventar im Kaufvertrag extra aus, reduziert sich der Kaufpreis auf 182.000 Euro, die Grunderwerbssteuer folglich auf 11.830 Euro. Daraus ergibt sich für Sie eine Ersparnis bei der Grunderwerbssteuer von 1.270 Euro.

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Grunderwerbsteuer oder Grundsteuer?

Immer wieder kommt es zwischen diesen beiden völlig unterschiedlichen Besteuerungsformen zu Unklarheiten. Nicht selten werden Sie verwechselt. Doch eigentlich ist es ganz leicht. Während die Grunderwerbssteuer bei einem Grunderwerb fällig wird, kommt die Grundsteuer (oder auch Bodenzins genannt) nur bei Grundbesitz fällig. Letztere ist jährlich fällig und wird von der Gemeinde erhoben, in der Sie den Grund und Boden besitzen. Sie errechnet sich aus dem Einheitswert, der von Ihrem zuständigen Finanzamt für Ihr Objekt veranschlagt wird, dem so genannten Steuermessbetrag und dem Hebesatz der zuständigen Gemeinde, der von Ort zu Ort variieren kann.

Ist die Grunderwerbsteuer steuerlich absetzbar? Steuererklärung Grunderwerbsteuer

Ist die Grunderwerbsteuer steuerlich absetzbar? Ja, vorausgesetzt eine Vermietung oder betriebliche Nutzung liegen vor.

Ist die Grunderwerbsteuer steuerlich absetzbar?

Zugegeben, die Grunderwerbsteuer ist nicht gerade niedrig und treibt die Hauskauf Nebenkosten zusätzlich ganz schön in die Höhe. Aber hier die gute Nachricht: die Grunderwerbsteuer ist steuerlich absetzbar – unter bestimmten Voraussetzungen.

1. Sie vermieten die Immobilie ganz oder nur teilweise

Sie vermieten nach dem Hauskauf die betreffende Immobilie ganz oder teilweise. In diesem Fall dürfen Sie die Grunderwerbssteuer in der Anlage V der Steuererklärung geltend machen. Diese Anlage umfasst alle Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. So können Sie die Grunderwerbssteuer zusammen mit dem Kaufpreis der Immobilie über die entsprechende Nutzungsdauer abschreiben. Sie möchten in der Immobilie selbst wohnen und nur einen Teil vermieten? Kein Problem. Dann haben Sie die Möglichkeit, den Kaufpreis und die Grunderwerbssteuer zumindest anteilig von der Steuer abzusetzen. Das heißt: Sie können den Teil problemlos abschreiben, der auf den vermieteten Teil der Immobiliengrundfläche entfällt.

2. Sie nutzen die Immobilie betrieblich

Sie haben die Immobilie für eine betriebliche Nutzung erworben? Auch in diesem Fall können Sie die Grunderwerbsteuer steuerlich absetzen. Sie zählt bei Betrieben, Kanzleien und Ärzten usw. zu den Betriebsausgaben. In diesem Fall müssen diese Hauskauf Nebenkosten über die tatsächliche Nutzungsdauer abgeschrieben werden.

Notarkosten Hauskauf

Hauskauf Nebenkosten – Notarkosten Hauskauf

Neben den reinen Hauskaufkosten kommen noch die so genannten Hauskauf Nebenkosten auf Sie zu. Diese Kosten können sich summieren und sollten in die Berechnung zur Finanzierung des neues Eigenheims auf jeden Fall mit einbezogen werden. Diese Hauskauf Nebenkosten bestehen aus den Notarkosten Hauskauf und der Grunderwerbsteuer und belaufen sich immer auf circa. 5 bis 15 Prozent des Kaufpreises. Schließen Sie einen Kaufvertrag ab, kommen Sie nicht um einen Notar herum. Gibt es weitere Leistungen mit denen der Notar beauftragt wird, erhöht sich das Notarhonorar dementsprechend. Auch wenn die Notarkosten Hauskauf nicht gerade gering ausfallen, denken Sie bitte immer daran, dass der notariell beglaubigte Kaufvertrag beim Kauf eines Eigenheims nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch gesetzlich vorgeschrieben ist. Da die Gebühren für den Notar in der Gebührenordnung für Notare explizit festgeschrieben sind, sind sie unter keinen Umständen verhandelbar.

Notarkosten Hauskauf Notarkosten Notarhonorar

Die Notarkosten beim Hauskauf setzen sich aus mehreren Positionen zusammen und betragen zusammen mit den Kosten für den Grundbucheintrag ca. 1,5 des Kaufpreises.

Aufgaben eines Notars rund um den Hauskauf

✅ Notarielle Beurkundung für den Hauskauf

✅ Sicherstellung, dass der Kaufvertrag zu Gunsten beider Vertragspartner abgewickelt wird

✅ Aufklärung über rechtliche Konsequenzen

✅ Verwaltung & Überwachung der Zahlungen

✅ Grundbucheintrag

✅ Weitere Dienstleistungen (Ablösen alter Grundschuld, Sanierungsgenehmigungen, Eintragen von Wohn- und Wegerechten)

Wie hoch sind die Notargebühren bei einem Hauskauf?

Beim Hauskauf müssen Sie circa 1 – 1,5% des Gesamtkaufpreises als Nebenkosten für den Notar und die Kosten des Grundbuchamtes einkalkulieren. Diese Kosten hängen also immer von dem Kaufpreis des Haues ab. Allein für die Beurkundung des Kaufvertrages berechnet ein Notar das Zweifache seines üblichen Gebührensatzes. Dazu werden alle weiteren Dienstleistungen des Notars in Rechnung gestellt. Hierzu gehören beispielsweise das Ablösen einer alten Grundschuld, Betreuungsgebühren durch eine Bank, die Genehmigung von Sanierungen oder das Eintragen von Wohn- und Wegerechten. Außerdem sollten Sie immer daran denken, dass das Honorar für den Notar mehrwertsteuerpflichtig ist. Die Höhe der Notarkosten und Grundbuchkosten ist also von Kauf zu Kauf unterschiedlich uns stark vom Kaufpreis und etwaigen Sonderreglungen abhängig. Wie erwähnt, berechnet der Notar für die Beurkundung das Zweifache des Gebührensatzes. Für weitere Arbeiten müssen Sie mit etwa dem 5-fachen Gebührensatz rechnen.

Beispielrechnung für die Notarkosten Hauskauf

Haus KaufpreisNur Beurkundung (2-fache Gebühr)Beurkundung & Zusatzleistungen (5-fache Gebühr)UmsatzsteuerNotar Gesamtkosten
200.000 €435,00 €2.392,50 €454,58 €2.847,08 €
400.000 €835,00 €4.592,50 €872,58 €5.465,08 €
500.000 €935,00 €5.142,50 €977,08 €6.119,58 €
800.000 €1.415,00 €7.782,50 €1.478,68 €9.261,18 €

Wer trägt die Notarkosten bei einem Hauskauf?

In der Regel trägt der Käufer der Immobilien den größten Teil der Notarkosten Hauskauf. Der Verkäufer hingen trägt nur den Teil der für die so genannte Löschung der Rechte Dritter. Die Kostenaufteilung wird meistens mit dem Makler oder dem Verkäufer direkt geregelt, so dass nach dem Verkauf keine Unsicherheiten entstehen.

Trotz dieser Aufteilung sind beide Parteien gleichermaßen für die Begleichung der Notarkosten haftbar, da beide Seiten so genannte Kostenschuldner sind. So kann es passieren, dass der Verkäufer die Notarkosten begleichen muss, sollte der Käufer plötzlich nicht mehr zahlungsfähig sein.

Immobilienpreise Deutschland 2021

Das kosten immobilien in deutschland 2021

Sie möchten endlich den Mietvertrag für Ihre kleine Wohnung kündigen und ein eigenes Haus Ihr Eigen nennen können? Eine tolle Entscheidung, die sich in den meisten Fällen auch finanziell langfristig für Sie auszahlt. Bleibt nur noch die Frage zu klären: Wo liegen zur Zeit eigentlich die Immobilienpreise Deutschland 2021? Denn auch wenn sich de Traum vom Eigenheim am Ende eigentlich immer auszahlt, dreht sich neben den Themen Notarkosten Hauskauf, Hauskauf Nebenkosten und Grunderwerbsteuer alles um die Entwicklung der derzeitigen Immobilienpreise in Deutschland eine Menge Dinge, die beachtet werden müssen. Deshalb finden Sie bei uns eine Kosten beim Hauskauf Checkliste anhand der sie die Hauskauf Kosten Schritt für Schritt überblicken können. Los geht’s.

Was kostet ein Haus – Checkliste

  1. Immobilienpreise in Deutschland 2021
  2. Hauskauf Nebenkosten: Notarkosten Hauskauf
  3. Hauskauf Nebenkosten: Grunderwerbsteuer berechnen
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Mit unserer Hauskauf Checkliste nähern wir uns den Hauskauf Kosten Schritt für Schritt an. Schritt 1: Die Immobilienpreise Deutschland 2021.

Immobilienpreise Deutschland 2021

In unserer Hauskauf Checkliste geht es um den Kauf, also um den Kauf einer bereits fertiggestellten Immobilie. Ein Eigenheim zu kaufen hat für Sie den Vorteil, dass eine Menge Planung und zahlreiche Kostenfaktoren für Sie wegfallen. Sie brauchen Sie beispielsweise nicht um Details wie die Auswahl des Klinkers oder die Positionierung der Steckdosen beschäftigen. Und vor allem: Sie brauchen in der Regel nicht darauf zu warten, dass Ihr Häuschen fertig wird. Aber selbstverständlich gibt es auch bei der Finanzierung einer bestehenden Immobilie einige Kostenfaktoren und Fragen, die es vor dem Kauf zu klären gilt. Dies fällt umso schwerer, da es keine wirklichen Richtwerte zur Immobilienbewertung gibt, was vor allem an dem Auf- und Ab in beliebten Großstädten und Ballungszentren.

Neben der Region bestimmen zahlreiche Einflussfaktoren wie das Alter, die Ausstattung, der Renovierungszustand und die Lage maßgeblich den Preis der Immobilie. Selbstverständlich müssen Sie für Häuser in Hamburg, München & Co. tiefer in die Tasche greifen als für den Traum vom Eigenheim auf dem Land.

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Der Immobilienpreis Höhenflug in Deutschland hält auch 2021 an

Eine gute Nachricht für alle Hauseigentümer und eine schlechte Nachricht für alle Kaufinteressenten: Der Höhenflug der Immobilienpreise in Deutschland hält auch 2021 an und folgt damit einem bereits seit mehreren Jahren andauernden Trend in Deutschland. Im letzten Quartal 2018 haben sich die Ein- und Mehrfamilienhäuser im bundesdeutschen Schnitt im Vergleich zum Vorjahr bereits um 5,6% verteuert – allerdings muss man hierbei festhalten, dass es regional sehr große Unterschiede gibt. Während der Immobilienboom in Deutschland vor allem den Süden und die Ballungszentren fest im Griff hat, kommen Sie im Harz oder im Erzgebirge sehr günstig an ein neues Eigenheim zu geringen Kosten. Damit Sie sich ein Bild der aktuellen Immobilienpreise in Deutschland machen können, finden Sie anbei eine Übersicht über die tatsächlich gezahlten Kaufpreise für Einfamilienhäuser in unterschiedlichen Städten und Regionen, die als Indikator für die Hauskauf Kosten gelten können.

 

Hauskauf Preise Deutschland 2018 Immobilienpreise Deutschland 2018

Hauskauf Preistrend Städte (Zahlen: Berechnungen HWWI)

Was kostet ein Haus Immobilienpreise Deutschland 2018 Hauspreise Deutschland

Hauskauf Preistrend Kreise & Kleinstädte (Zahlen: Berechnungen HWWI)

Platzt die Immobilienblase in Deutschland?

Darüber, ob es überhaupt eine echte Immobilienblase in Deutschland gibt und ob diese demnächst platzen könnte, scheiden sich die Geister. Das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) hat 402 Kreise untersucht und mutmaßt, dass die Preise in nahezu der Hälfte der Kreise mindestens bis 2030 stabil bleiben werden oder sogar noch weiter zulegen könnten, was in erster Linie für die Großstädte und die angrenzenden Landkreise gilt. Die guten deutschen Konjunkturzahlen, die extrem niedrigen Zinsen und die erhöhte Zuwanderung nach Deutschland haben die Preise auf dem deutschen Immobilienmarkt deutlich begünstigt. Ein Platzen der Immobilienblase kann dementsprechend erst erfolgen, wenn sich die Faktoren langfristig umkehren. Insbesondere ein Anstieg der Zinsen würde ein deutliches Signal setzen. Dass die Zinsen gesenkt werden ist jedoch in absehbarer Zukunft eher unwahrscheinlich.

Neben den Immobilienpreisen sind die Hauskauf Nebenkosten wie Notarkosten Hauskauf und die Grunderwerbsteuer entscheidend für die Berechnung der Hauskauf Kosten. Lesen Sie zu diesen Themen mehr auf kostenguide.de, um rundum informiert zu sein.