Heizkosten berechnen

Kosten für das Heizen berechnen – Heizkostenabrechnung immer im Blick behalten

Die jährliche Heizkostenabrechnung enthält die Aufstellung über die verbrauchte Energie und gibt einen Überblick über das persönliche Heizverhalten. Doch wer bereits vor dem Eintreffen der jährlichen Heizkostenabrechnung seine Heizkosten berechnen will, kann dies unter Hinzunahmen der Quadratmeterzahl und weiterer Werte problemlos tun. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie die Kosten für das Heizen berechnen, wie Sie Ihre Wohnung richtig heizen und erhalten Tipps, wie bei Ihnen daheim Energiesparen beim Heizen gelingen kann. Ziehen Sie sich warm an, das Unternehmen “Energiesparend heizen” geht los.

Heizkosten berechnen Energie beim Heizen sparen Energiesparend heizen

Heizkosten berechnen und Energie beim Heizen sparen? Wir zeigen Ihnen wie es geht.

Wer energiesparend heizen möchte, muss nicht zwangsläufig auf einen Kamin setzen. Hier erfahren Sie, wie Sie generell Energie sparen beim Heizen und wie Sie Ihre Heizkosten berechnen können.

Heizkosten berechnen – diese Faktoren sind wichtig

  1. Quadratmeteranzahl. Damit Sie Ihre Heizkosten berechnen können, muss zunächst als erster Faktor die tatsächliche Größe des zu beheizenden Wohnraumes in die Rechnung mit einfließen. Dabei spielt allerdings nicht nur die Bodenfläche, sondern auch die Höhe der Decken eine Rolle. Je höher die Decken – Stichwort Altbau – desto mehr Energie muss auch aufgewandt werden, bis sich die Räume schön aufwärmen.
  2. Vergleichswerte. Ein weiterer wichtiger Indikator zur Berechnung der Heizkosten sind Vergleichswerte, die sie heranziehen können, um Verbrauch und Kosten näher einschätzen zu können. Selbstverständlich erhalten Sie hierdurch nicht die zu 100% genauen Zahlen, die Sie dann auch wieder in der Heizkostenabrechnung wiederfinden werden, aber eine böse Überraschung werden sie auch nicht erleben, wenn Sie Ihre Heizkosten vorher anhand der Quadratmeterzahl und der Vergleichswerte berechnen. Es handelt sich bei den Vergleichswerten immer um Durchschnittswerte, die von Ihren eigenen Heizkosten abweichen können, sollten Sie es deutlich wärmer oder kälter als der so genannte Durchschnitt mögen.
  3. Sanierungszustand des Hauses. Ein immens wichtiger Faktor, um die voraussichtlichen Heizkosten berechnen zu können ist der jeweilige Sanierungszustand des Hauses, in dem Sie leben.
  4. Brennstoff. Last but not least ist auch der Heizbrennstoff ein Faktor, um die Heizkosten berechnen zu können. Jedoch hat sich die Bedeutung der Brennstoffwahl in Bezug auf die Heizkosten in den letzten Jahren deutlich abgenommen. Während es sich lange Zeit ausgezahlt hat, auf Heizöl statt auf Gas zu setzen, hat der Heizölpreis in den letzten Jahren kräftig angezogen. Zum heutigen Stand von Dezember 2017 zahlen Sie für 100 Liter Heizöl 59 Euro und für die äquivalente Menge an Heizgas, nämlich 33.500 kwh 65 Euro. Bitte beachten Sie jedoch, das der Heizkostenvergleich Öl Gas zu jeder Zeit markberedningen Schwankungen unterliegen kann.

Heizkostenvergleich öl gas

Heizkosten berechnen Heizkostenvergleich Öl Gas So heizen die Deutschen

Durch diese Faktoren können schnell Heizkostenspannen von mehreren hundert Euro für ein Einfamilienhaus enstehen. In der unten stehenden Tabelle finden Sie vorsichtig formulierte Durchschnittswerte für ein 200 qm großes Einfamilienhaus, das  unterschiedliche Sanierungszustände sowie die aktuellen Gas- und Ölpreis im Dezember 2017 berücksichtigt. Anhand der Quadratmeterpreise können Sie unter Einbeziehung des Sanierungszustands Ihres Hauses ihre ungefähren Heizkosten berechnen.

Gebäudeart / SanierungsstandJährl. Heizkosten Öl Dez 2017Heizkosten Öl pro m² Dez 2017Jährl. Heizkosten Gas
Dez 2017
Heizkosten Gas pro m² Dez 2017
Baujahr bis 19772.700 Euro13,50 Euro2.850 Euro14,25 Euro
Baujahr bis 20021.300 Euro6,50 Euro1.400 Euro7,00 Euro
KfW Effizienzhaus700 Euro3,50 Euro600 Euro3,00 Euro
Passiv Haus260 Euro1,30 Euro220 Euro1,10 Euro

Wohnung Richtig heizen – Energiesparen beim heizen

Ganz gleich wie hoch Ihre Heizkosten ausfallen oder in was für einem Gebäude Sie wohnen, in den meisten Fällen ist immer noch ordentlich Potential drin um energiesparend heizen und Geld sparen zu können. Wir zeigen Ihnen einige Tricks, mit denen Sie erfahren, wie Sie Ihre Wohnung richtig heizen und Energiesparen beim Heizen ganz einfach gelingen kann.

  1. Fenster abdichten oder Fenster tauschen. Wenn Sie zugige Fenster nachträglich isolieren oder abdichten, sparen Sie bis zu 1.000 kWh jährlich ein, also schnell einmal bis zu 70 oder 80 Euro. Ein Fachmann für Fenster verrät Ihnen nach einem kurzen Blick, ob und wie Ihre Fenster nachträglich isoliert oder abgedichtet werden können oder ob sich bereits ein Fenstertausch lohnt. Stellen Sie beispielsweise auf Fensterprofisdirekt.de eine kostenlose Anfrage und erhalten Sie binnen kurzer Zeit Vorschläge von echten Fensterprofis aus Ihrer Region.

Neue Fenster einbauen lassen

2. Dämmung hinter dem Heizkörper. Energiesparend heizen mit einem ganz einfachen Trick: Um den Wärmeverlust hinter einem Heizkörper um bis zu 90 % reduzieren, können Sie eine einfache Dämmung hinter dem Heizkörper anbringen und so nochmals bei einer Öl- oder Gasheizung in einem Haus, das vor 2002 gebaut worden ist, bis zu 100 Euro Heizkosten jährlich sparen. Das Dämmmaterial ist in jedem gut geführten Baumarkt erhältlich. Energiesparen beim Heizen – so einfach kann es gelingen.

3. Heizkörper regelmäßig entlüften. Sobald der Heizkörper vor sich hin gluckst, befinden sich zu viele Luftbläschen innerhalb des Heizkörpers, so dass die Heizung nicht mehr richtig heizen kann. Hier lohnt es sich unbedingt, den Heizkörper mittels eines Entlüftungsventils zu entlüften.

4. Raumtemperatur senken. Zum Thema “Wohnung richtig heizen” gehört selbstverständlich auch das Einstellen der geeigneten Raumtemperatur. Geeignet bedeutet in diesem Fall, die richtige Temperatur zu finden, bei der wir je nach Raum optimal schlafen, arbeiten, körperlich aktiv sein oder uns entspannen können. Die Wohlfühltemperatur der meistens Deutschen in der Wohnung liegt zwischen 20 und 21 Grad. Wussten Sie schon, dass man dieses eine Grad aber bewusst gar nicht spürt – die Umwelt und Ihr Energielieferant jedoch sehr genau. Daher lohnt es sich deutlich, die Temperatur um je einen Grad zu senken. Denn jedes Grad reduzierter Heizenergie spart ungefähr 6% Heizkosten jährlich ein. Energiesparend heizen, so funktioniert es.

5. Warmwasser im Auge behalten. Wussten Sie bereits, dass Warmwasser mit einem Anteil von circa 12% an den jährlichen Heizkosten beteiligt sind? Zum Thema “Wohnung richtig heizen” gehört also auch, den  Warmwasserverbrauch immer stets ein wenig zu beobachten. Wechselduschen, bei denen man warmes und kaltes Wasser abwechselnd nutzt, machen fit und hilft Ihnen beim Energiesparen beim Heizen.

6. Richtig lüften im Winter. Wohnung richtig heizen und vor allem energiesparend heizen bedeutet auch immer die Wohnung richtig zu lüften. Besonders im Winter kommt es darauf an, dass Sie für genügend Luftaustausch sorgen aber gleichzeitig darauf achten, dass die Wände nicht unnötig auskühlen. Es empfiehlt sich, im Winter täglich drei- bis viermal großzügig zu lüften, das heißt stoßlüften. Zwischen Dezember und Februar sind pro Lüften circa 5 Minuten empfehlenswert, im März und November dürfen es dann schon 10 Minuten sein. Heizkosten berechnen und Heizkosten sparen. So einfach kann es sein.

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7. Heizungsrohre isolieren. Was zunächst kompliziert klingt, ist kinderleicht und kann im Jahr ebenfalls mehrere hundert Euro an Heizkosten sparen. Alles, was Sie brauchen sind einfache Isolierschalen aus dem Baumarkt, die Sie auf die Länge Ihrer Heizungsrohre zurechtschneiden und an ihnen anbringen.

8. Vorhänge, Jalousien & Co. geschlossen halten. Damit das Unternehmen Wohnung richtig heizen noch besser gelingt, empfiehlt es sich, nicht nur auf die Heiztemperatur zu achten und Heizungsrohre zu isolieren, sondern auch Vorhänge, Jalousien und Co. nachts oder bei Abwesenheit geschlossen zu halten, da so noch weniger Kälte über die Fenster ins Innere gelangen kann.

9. Hydraulischen Abgleich durchführen lassen. Der eine Heizkörper gluckert und heizt nicht, der andere glüht auf Stufe 3 eingestellt wie verrückt? Dann ist es Zeit für einen hydraulischen Abgleich, der das Problem der ungleichen Wärmeverteilung löst. Hierzu ist ein Anruf bei einem Heizungsfachmann notwendig, für den der Abgleich aber einen schnell erledigten Routineeingriff darstellt. Der hydraulische Abgleich kostet circa 500 – 600 Euro. Mit einer korrekt eingestellten Heizungsanlage lassen sich jedoch jährlich locker bis zu 20% Heizkosten sparen, so dass sich die Ausgaben für den Abgleich schnell wieder amortisiert haben.

10. Richtig heizen mit kleinen Mitteln. Gemäß dem Motto “Kleinvieh macht auch Mist”, lohnen sich bereits kleine Verhaltensänderungen. Statt es sich im Herbst auf der Terrasse unter einem Heizpilz gemütlich zu machen, ist es unter einer kuscheligen Decke vielleicht genauso warm. Und auch ein heißes Bad verbraucht ungleich viel mehr Heizenergie als eine ausgedehnte warme Dusche. Und müssen Sie im tiefsten Winter daheim wirklich ein T-Shirt tragen oder ist es mit einem Pullover vielleicht genau gemütlich? Heizkosten berechnen und Heizkosten sparen. So einfach kann es sein.

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